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Albersweiler. Treffsicher, ehrgeizig und mit Spaß dabei: Am vergangenen Samstag traten die Mitglieder des Vereins DJK Bogensport Albersweiler in der ersten Vereinsmeisterschaft in der Löwensteinhalle gegeneinander an, um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Die Jugendlichen stellen sich in einer Reihe auf. Sie spannen den Bogen, fokussieren das Ziel und schießen ab. Gespannt sehen sie sich das Ergebnis auf der Zielscheibe an. Beim Bogenschießen gibt es verschiedene Schießtechniken und je nach Alter auch verschiedene Bögen und Schießauflagen. Beim Schießen im Freien muss zudem die Wetterlage berücksichtigt werden. Bei Regen etwa ist es um einiges schwerer, Treffer zu landen.Doch heute ist das Wetter egal. Heute schießen die Jugendlichen in der Halle. Sie müssen Zielscheiben in 18 Metern Entfernung treffen. „Da wir noch ein junger Verein sind und unsere Mitglieder aus ganz verschiedenen Altersklassen kommen, können wir hier bei unserem Vereinswettbewerb keine Gruppen einteilen“, erläutert Roland Ullmann (58), Vorsitzender des Vereins. Wettbewerbe wie dieser würden dabei helfen, präsent zu sein. Der Verein nahm bereits an der Landesmeisterschaft in Mainz und der Deutschen Meisterschaft in Berlin teil.

Mit Wettbewerben könne man die Jugendlichen begeistern, verrät Ullmann. „Es macht einfach Spaß und es fördert die Gemeinschaft, das ist ganz wichtig.“ Bogensport sei auch gut für Körper und Geist. Er fördere die gesunde Körperhaltung. Ullmann: „Er verbessert die Konzentration und hilft dabei, ruhiger zu werden.“

Ab einem Alter von acht Jahren darf der Bogenschießen als Sport betrieben werden. „Aber es gibt sicherlich auch die eine oder andere Ausnahme, sodass es schon Kinder ab sechs oder sieben Jahren gab, die das Schießen erlernten“, schildert Ullmann. „Kinder sind begeisterungsfähig und wollen schnell mehr lernen. Innerhalb von vier Wochen ist eigentlich jeder treffsicher, aber das hängt auch vom Talent ab.“

Treffsicher sind die Jungen in der Halle auf jeden Fall. Schuss um Schuss treffen sie die Zielscheibe. Jonas Ullmann ist mit dabei. Aufgeregt sei er überhaupt nicht. Der 14-Jährige aus Birkweiler hat für den Wettbewerb viel geübt und will nun alles geben. „Ich hoffe, den ersten Platz zu machen“, sagt er. Für diese Art des Sports brauche man „Ruhe, Geduld und Ausdauer“. Vor einigen Jahren ist Jonas Ullmann sogar Deutscher Meister worden.

Zielstrebig kämpfen die Jugendlichen um den Sieg. Schließlich ist es der zwölfjährige Frederick Pleus aus Rohrbach, der den Wanderpokal gewinnt. „Erwartet hätte ich das nicht“, räumt er bescheiden ein.

Quelle: Die Rheinpfalz - Marktplatz Regional Landau Edenkoben - Nr. 41, 18. Februar 2015, Seite 703